Inspiration Bauhaus: LE CORBUSIER – LC2 Divano: Purismus in seiner reinsten und exklusivsten Form

Le Corbusier LC2 Divano: Purismus in seiner reinsten und exklusivsten Form

CASSINA Designklassiker online kaufen bei www.bruno-wickart.chDer schweizerisch-französische Architekt Le Corbusier prägte wie kein anderer die Moderne und hinterliess ein Lebenswerk, auf das wir noch immer mit einem hohen Mass an Faszination blicken. Noch heute gelten viele seiner Konzepte im Bereich Architektur und Inneneinrichtung als umstritten. Dem gegenüber stehen jedoch die zahlreichen Designideen, die inzwischen längst als zeitlose Klassiker berühmt wurden. Einer von diesen Entwürfen ist das Sofa LC2 Divano, dessen Design auf den architektonischen Hintergrund Le Corbusiers schliessen lässt.

Sofa LC2 Divano – ein zeitloser Klassiker mit rationalistischer Ästhetik

CASSINA Designklassiker online kaufen bei www.bruno-wickart.chIn Zusammenarbeit mit seinem Cousin Pierre Jeanneret und der Architektin Charlotte Perriand schuf Le Corbusier eine Möbellinie, die nicht nur einen hohen intellektuellen Wert aufwies, sondern auch von einem überaus hohen kommerziellen Erfolg gekrönt war. Wie auch bei seinen architektonischen Entwürfen bediente sich Le Corbusier bei dem Design seiner Möbel oftmals an dem Industriematerial Stahlrohr und kreierte damit Sitzmöbel, die durch eine besondere Form des Purismus überzeugen können. Das puristische Grundgerüst des LC2 Divano strahlt eine reine Exklusivität aus, die Sie heutzutage nur noch selten finden.

LC2 Divano – der Archetyp der modernen Sofas

CASSINA Designklassiker online kaufen bei www.bruno-wickart.chDas Sofa LC2 Divano besteht aus einem Stahlrahmen, der nicht nur optisch viele Vorzüge bietet, sondern auch in puncto Stabilität überzeugen kann. Die kubischen Polster mit weicher Polsterung unterstreichen zudem die einzigartige, geradlinige Optik des Sofas und garantieren darüber hinaus einen hohen Sitzkomfort. So wird das Sofa zu einem Solisten, der jeden Raum entscheidend prägt, ohne sich jedoch in den Vordergrund zu drängen.

Designer:

Le Corbusier

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Chaux-de Fonds/Roquebrune-Cap-Martin, 1887/1965
Charles-Edouard Jeanneret, besser bekannt als Le Corbusier, wurde im Jahre 1887 in La Chaux-de-Fonds, im Schweizer Jura geboren; er starb in 1965 Frankreich, in Cap Martin, an der Côte d’Azur.
Am Anfang seiner Karriere stieß er mit seinem Oeuvre auf gewissen Widerstand aufgrund seiner angeblichen „revolutionären“ Natur und des radikalen Looks durch seine „puristischen“ Experimente; im Laufe der Zeit sicherte er sich jedoch die ihm zustehende Anerkennung und wird heute noch immer tief verehrt. Seine Botschaft wird auch heute von immer mehr Menschen der Branche assimiliert, aber seine unkonventionellen, avantgardistischen Standpunkte sollten mit gebührender Berücksichtigung der rationalen Systeme in seiner Planungsmethode interpretiert werden, die durch extrem einfache Module und Formen auf Basis der funktionalen Logik unterstrichen werden. „Ein Funktionalismus, der nicht so sehr zu einer Erhöhung der mechanischen Funktion auf Kosten der Symbolik, als vielmehr zur Zurückweisung des Symbols, das er nun als veraltet und bedeutend ansieht, und zur Wiederherstellung der praktischen Funktion als Symbol neuer Werte tendiert“.(¹) In seiner Tätigkeit als Städteplaner, Architekt und Designer entwickelte sich seine Forschungsmethode weiter und erreichte manchmal das entgegengesetzte Extrem einer reichen, plastischen Ausdrucksweise. Beispiele dafür sind: Unité d’Habitation, Marseille (1946-52); die Kapelle Notre Dame du Haut von Ronchamp (1950-55); das Dominikanerkloster Sainte-Marie de la Tourette (1951-56); das Centre Le Corbusier in Zürich (1964-65) und das Krankenhaus in Venedig (1965). Annähernd dasselbe Engagement findet sich in den Möbeln des Equipement de l’habitation (Tische, Stühle, Sessel, Sofas) für den Salon d’Automne (1928) mit Pierre Jeanneret und Charlotte Perriand und den „Casiers Standard“, einem System aus Schrankmöbeln im standardisierten Format für den Pavillon de l’Esprit Nouveau (1925) mit Pierre Jeanneret. Cassina bietet diese als „up-to-date“ geltenden Möbel wieder an; die klare und essentielle „Form“ lässt sich bestens an neue Zeiten und Umgebungen anpassen und liefert stets eine neue Bedeutung.(¹) G.C.Argan, Arte Figurativa in: Enciclopedia Universale dell’arte, vol. 1, col. 760

Charlotte Perriand

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Parigi/Parigi, 1903/1999
Charlotte Perriand gehörte zu jener avantgardistischen kulturellen Bewegung, die ab den ersten Jahrzehnten des zwanzigsten Jahrhunderts zu einer tiefgreifenden Änderung in den ästhetischen Werten führte und eine wahrhaft moderne Sensibilität gegenüber dem Alltagsleben hervorbrachte. In diesem Zusammenhang fokussiert sich ihr spezifischer Beitrag auf die Innenausstattung als Schaffung einer neuen Lebensart, die heute immer noch im Zentrum des zeitgenössischen Lebensstils steht. In der Geschichte der Einrichtung des 20. Jahrhunderts machte der Anbruch der Moderne die unternehmerische Kühnheit dieser echten Reformerin des Innendesigns möglich. Zu Beginn ihrer beruflichen Karriere wurde sie von den Kritikern für ihre gänzlich aus vernickeltem Kupfer und eloxiertem Aluminium konstruierte Bar Sous le Toit (Bar unterm Dach) gefeiert, die 1927 auf der Ausstellung Salon d’Automne präsentiert wurde. Im selben Jahr begann sie im Alter von erst 24 Jahren eine jahrzehntelange Zusammenarbeit mit Le Corbusier und Pierre Jeanneret im berühmten Designstudio in der Pariser rue de Sèvres 25. Ihre Präsenz im Studio von Le Corbusier ist in allen mit ihm und Pierre Jeanneret entworfenen Möbeln ersichtlich: So wurde Charlotte Perriand ein Eckpfeiler im Reformationsprojekt des Architekten und fügte dem oft kühlen Rationalismus von Le Corbusier eine deutliche Spur Menschlichkeit hinzu. In ihren Entwürfen gelang es ihr, die grundlegende Substanz des täglichen Lebens mit neuen ästhetischen Werten zu füllen: Insbesondere ihr Talent und ihr Gespür bei der Entdeckung und Verwendung neuer Materialien kommen voll zum Ausdruck. Die zehnjährige Zusammenarbeit mit Le Corbusier und Pierre Jeanneret und ihre Erfahrungen in Japan stellen Perioden eines intensiven kreativen Tatendrangs im Leben der Künstlerin dar. Während ihres langen Aufenthalts im Fernen Osten (1940-46) schöpfte sie ihr künstlerisches Talent voll aus, indem sie die Realität des Lebens neu interpretierte, um sowohl Tradition, als auch Moderne widerzuspiegeln. Besonders erwähnenswert sind z.B. die mit traditionellen Bambusverarbeitungstechniken hergestellten Möbel, welche die neuen, bereits mit Stahlrohren erprobten Formen zur Geltung bringen. Nach ihrer Rückkehr nach Paris konzentrierte sie sich auf eine Reihe von originellen und ausgewogenen Produktionen im Auftrag von hohen Behörden und führenden Unternehmen wie z.B. Air France, sowie zahlreichen ausländischen Organisationen. Mittlerweile hatte sie sich in der internationalen Szene einen Namen gemacht. Charlotte Perriands Persönlichkeit zeichnet vor allem ein große Loyalität zu den Prinzipien des menschlichen und innovativen Rationalismus aus, der stets in ihren Projekten steckt. Daran arbeitete sie mit großer Leidenschaft, auch im Hinblick auf deren „Revival“ in der Kollektion „Cassina I Maestri“.

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Inspiration Bauhaus

1919 wurde in Weimar das Bauhaus gegründet, die einflussreichste Architektur- und Designschule des 20. Jahrhunderts. 100 Jahre später wirkt das Design immer noch nach. Das Bauhaus hat auch nachfolgende Generationen immer wieder beeinflusst. Das Design ist klar, und funktional.

Link zum Blog: 100 Jahre Bauhaus – 1919 – 2019

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